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Auch der Wind hat einen direkten Einfluss auf die Lawinenbildung. Bläst er mit mehr als 25 Stundenkilometern, so kann er Schnee transportieren. Er wirbelt den trockenen Neuschnee während oder kurz nach dem Schneefall auf, trägt in über Bergkämme, über Flächen und Ebenen, über Hänge und Mulden und lagert ihn auf ihren Windschattenseiten als Triebschneesammlung ab. Einschnitte im Gelände können die Windgeschwindigkeit örtlich stark erhöhen und der Wind kann mehr Schnee transportieren. Dort befinden sich die grössten Triebschneesammlungen.

Während ihrer Fahrt werden die Schneekristalle durch den Wind beschädigt. Abgelagert bilden sie eine zwar kompakte, hartgepresste, aber spröde Schneeschicht, die bei kleinster Zusatzbelastung losbrechen kann. Auf den Bergkämmen entstehen von grossen Triebschneesammlungen Wechten, die oft weit auf der Windschattenseite (Lee) überhängen. Einem ungeübten Berggänger kann die Wechte das Gefühl vortäuschen, sicheren Boden unter den Füssen zu haben, bis sie unter seinem Gewicht losbricht und ihn talwärts mitreisst.

 

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