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Wetter und Lawinen

Lawinenniedergänge lassen sich mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht genau voraussagen. Eine Lawine ist von zu vielen Faktoren abhängig. Neben Bodenbeschaffenheit, Aufbau der Schneedecke und Neigung müssen auch die Neuschneemenge, Wind, Temperatur und Sonneneinstrahlung beachtet werden. Eine Lawine löst sich, sobald die Schneedecke instabil wird und die Belastung grösser als der Widerstand ist. Für die Beurteilung der Lawinengefahr ist nicht die gesamte Höhe einer Schneedecke ausschlaggebend, auch nicht die Neuschneemenge einer Niederschlagsperiode, sondern die Niederschlagsintensität, das heisst die Neuschneemenge pro Zeiteinheit. Ob 50 cm Schnee in 12 oder 24 Stunden fallen, macht einen grossen Unterschied. 20 bis 30 cm in 24 Stunden sind schon bedeutend, 10 bis 20 cm Neuschnee pro Stunde sind Spitzenwerte während Gewittern, die aber nicht allzu lange dauern.

 

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