Was auf den Boden fällt, sind also Schneekristalle, Schneeflocken
und Graupelkörner. Sie legen sich Schicht für Schicht aufeinander,
es bildet sich die Schneedecke. Leichte Vergraupelung macht
sie eher fester, da diese Kristalle stabiler sind. Bei zu
viel Vergraupelung werden die Kristalle rund und abgeschliffen
und verbinden sich weniger gut. Schneekristalle die später
zu liegen kommen, finden keinen halt, es entsteht eine gefährliche
Gleitschicht in der Schneedecke.
Im Winter bildet jeder Schneefall eine neue Schneedecke,
welche sich mit dem Altschnee zu verbinden versucht. Die
feine weisse Schneedecke auf Wiesen, Äckern und Bergen ist
dabei nur scheinbar zur Ruhe gekommen. In ihrem Inneren
finden permanente Veränderungen statt. Unterschiedliche
Temperaturverhältnisse in der Schneedecke verändern die
Schneekristalle. Sie sind einer stetigen Umwandlung ausgesetzt,
welche für den Aufbau der Schneedecke und ihrer Struktur
entscheidend ist. Man nennt diesen Vorgang Metamorphose
des Schnees. Eine plötzliche Erwärmung, wie oft im Frühling,
lässt die Lawinengefahr Sprunghaft ansteigen.
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