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Lawinenschutz

Den besten Schutz vor Lawinen bietet dichter, hochstämmiger Wald. Er verhindert Lawinenanrisse und grosse Triebschneeansammlungen. Eine einzelne Tanne hat einen Einflussbereich von 5 Metern: Sie bringt die Schneedecke durcheinander, indem sie den Neuschnee zuerst mit der Krone auffängt, bevor er später auf den Boden fällt und die Schneedecke bildet. Dadurch können sich keine Gleitschichten bilden. Durch Wald mit Ästchen und Nadeln verunreinigter Schnee schmilzt im Frühling schneller weg, da er mehr Sonnenenergie aufnimmt. Keine Schutzwirkung hat der Wald, wenn eine Lawine oberhalb losbricht. Sie schlägt eine Schneise in ihn hinein und er wird beschädigt oder zerstört. Und lichter Wald bietet kaum mehr Schutz. Deshalb werden neue Wälder aufgeforstet und lichter Wald mit jungen Baumbeständen wieder geschlossen, nur dauert es Jahrzehnte, bis ein neuer Baum Schutzwirkung bietet.

 

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