Einleitung
Jedes Jahr sterben rund 100 Menschen in Lawinen,
im Durchschnitt 26 davon in der Schweiz. Während in früheren
Jahrzehnten hauptsächlich die grossen Lawinenzüge Tod und
Verderben brachten, sind es heute vor allem die für Siedlungen
und Strassen weniger gefährlichen
Schneebretter, die immer wieder einen oder mehrere Wintersportler
begraben.
Über 90 Prozent von allen Verschütteten haben
die Schneemassen auch selber ausgelöst. Früher wurden die
Opfer meist in ihren Häusern oder am Arbeitsplatz verschüttet,
später verunglückten eher Alpinisten. Heute scheint sich der
Trend noch einmal in Richtung Snowboarder und Tiefschneefahrer
zu bewegen.
Der beste Schutz vor der katastrophalen Zerstörungskraft
von Lawinen ist noch immer das vernünftige Verhalten im Schnee
und die Beachtung der Warnhinweise.
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